Klinik SanssouciKlinik SanssouciKlinik SanssouciOrthopädische Chirurgie
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Qualitätsmanagement
nach DIN EN ISO 9001:2008

Informationen zum Kreuzband

Was sind Kreuzbänder und welche Funktion haben sie?

Diagramm Kreuzband

Diagramm Kreuzband

Kreuzbänder sind sehr feste Bänder, die einen Durchmesser von ca. 10 mm haben und sich im Inneren eines jeden Kniegelenkes zwischen Oberschenkel und Unterschenkel ausspannen. Jedes Kniegelenk verfügt über 2 Kreuzbänder, ein vorderes und ein hinteres. Beide Bänder liegen mitten im Kniegelenk und sorgen zusammen mit anderen Kniegelenksbändern für die Stabilität dieses größten Gelenkes.

Diese Aufgabe ist sehr komplex, da die Stabilität des Kniegelenkes in jeder Beuge- oder Streckposition und in jeder Drehposition, beim Stehen, beim Hocken, beim Laufen und beim Springen gewährleistet sein muss.

Bei einem Riss eines Kreuzbandes ist diese Stabilität in den meisten Fällen schwer gestört. Der Patient hat ein unsicheres Gefühl im Knie, das Knie fühlt sich „wackelig“ an, bei schnellen Abstopp- oder Drehbewegungen hat der Patient das Gefühl, dass das Knie wegrutscht oder sich wegdreht. Sportarten, die eine hohe Kniestabilität erfordern, wie Fußball, Tennis, Skifahren, Volleyball usw. sind oft nicht mehr möglich oder können nur noch sehr eingeschränkt ausgeübt werden.

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Wodurch wird das vordere Kreuzband verletzt?

Der Riss des vorderen Kreuzbandes ist eine der häufigsten Sportverletzungen. Typische Unfallmechanismen sind das „Verdrehen“ des Kniegelenkes bei feststehendem Unterschenkel (Skisport), oder z.B. „falsches Aufkommen“ und Wegknicken mit dem Knie nach Sprüngen (Ballsportarten).

„Gefährliche“ Sportarten sind Skilaufen, Fußball, Squash, Tennis, Volleyball, Kampfsportarten. Durch die massive Zunahme des Breitensportes und auch durch die Weiterentwicklung der Skiausrüstung, die das Verletzungsrisiko durch die modernen Skistiefel vom Sprunggelenk zum Kniegelenk verlagert hat, hat auch die Zahl der Kreuzbandoperationen massiv zugenommen. Hinzu kommt natürlich auch, dass durch die Verfeinerung der Diagnostik Kreuzbandverletzungen nicht mehr so oft übersehen werden wie früher, und durch den Fortschritt der Op-Technik diese Verletzungen auch öfter operiert werden.

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Wann sollte eine vordere Kreuzbandverletzung operiert werden?

Durch den Riss des vorderen Kreuzbandes kommt es zu einer mehr oder weniger ausgeprägten Instabilität des Kniegelenkes. Dies kann sich darin äußern, dass der Patient ein „unsicheres“ oder „wackliges“ Gefühl im Kniegelenk hat. Dies wird hauptsächlich bemerkt beim Gehen auf unebenem Boden, bei schnellen Richtungswechseln, bei Abstoppbewegungen oder beim Treppensteigen. In schwereren Fällen kann diese Instabilität auch zu sog. „Giving-Way-Ereignissen“ führen. Bei solch einem Giving-Way-Ereignis kommt es zu einem Verdrehen, Nachgeben oder Wegknicken des Kniegelenkes, was oft sehr schmerzhaft ist, zum Sturz führen kann und mit einer nachfolgenden Schwellung des Kniegelenkes verbunden ist. Die Übergänge zwischen diesen Instabilitätsformen sind oft fließend.

Die Entscheidung zu einer Kreuzbandoperation hängt vom Grad dieser Instabilität ab und natürlich auch vom Alter des Patienten und seiner Aktivität. Beim Auftreten von Giving-way-Ereignissen sollte man auf jeden Fall operieren. Bei jüngeren, sportlich aktiven Patienten sollte man auch bei einer geringfügigeren Instabilitätssymptomatik operieren, da damit zu rechnen ist, dass sich diese Instabilität verstärkt und zu einer chronischen Schädigung des Kniegelenkes führen wird. Es ist jedoch keineswegs so, dass es irgendeine Altersgrenze für die Operation einer Kreuzbandverletzung gibt. Auch ein 70-jähriger Patient der z.B. sportlich aktiv ist und dies auch bleiben möchte, wird von der Stabilisierung seines Kniegelenkes durch eine Kreuzbandoperation profitieren.

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Kreuzband-Operationstechnik in der Klinik Sanssouci

Diagramm Kreuzband-Operationstechnik in der Klinik Sanssouci

Diagramm Kreuzband-Operationstechnik

Eine gerissenes vorderes Kreuzband kann nicht mehr zusammengenäht werden, sondern muss durch ein Transplantat ersetzt werden.

Wir verwenden hierfür einen Teil der Kniescheibensehne. Dieses Transplantat (Patellarsehnentransplantat) ist weltweit das am häufigsten und am längsten verwendete Transplantat und eignet sich auf Grund seiner Struktur, seiner Länge und seiner Festigkeit sehr gut zum Ersatz des vorderen Kreuzbandes.

Zur Entnahme dieses Transplantates ist ein Hautschnitt von ca. 5 cm Länge direkt über der Patellarsehne des verletzten Kniegelenkes erforderlich. Die Einpflanzung des Transplantates erfolgt direkt durch den Hautschnitt hindurch, der für die Entnahme nötig ist. Weitere Hautschnitte sind nicht erforderlich.

In einer speziellen Verblockungstechnik (Pressfit-Technik nach Hertel) wird dieses Transplantat genau an die Ansatzstellen des zerrissenen Kreuzbandes eingepflanzt. Aufgrund dieser Verankerungstechnik kann auf die Verwendung zusätzlicher Implantate wie z.B. Schrauben, Nähte, Stifte, o.ä. verzichtet werden. Es wird also kein Fremdmaterial in das Knie eingebracht.

Das Knie ist hinterher sofort übungsstabil. Es gibt keinerlei Probleme mit dem Einwachsen und Einheilen des Transplantates.
Diese Kreuzbandtechnik wird von uns mit geringen Abänderungen seit 12 Jahren durchgeführt. Die Anzahl der von Priv.-Doz. Dr. Bernard selbst durchgeführten Kreuzbandoperationen beträgt weit über 1000.

Dies ist eine der wenigen Techniken weltweit, bei der Nachuntersuchungsergebnisse über einen Zeitraum von 10 Jahren vorliegen.

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Alternative Operationstechniken

Neben der oben beschriebenen Kreuzbandersatzplastik mit der Patellarsehne, die auch als „Golden-Standard“ bezeichnet wird, gibt es noch andere Verfahren, um ein vorderes Kreuzband zu rekonstruieren.

Bei der sogenannten Semitendinosussehnenplastik wird nicht die Patellarsehne als Transplantat verwendet sondern die Semitendinosussehne, evtl. auch zusammen mit der Gracilissehne. Beide Sehnen befinden sich an der Innenseite des Kniegelenkes und ziehen zur Innenseite des Oberschenkels hoch. Um diese Sehnen zu entnehmen ist daher kein Schnitt über der Patellarsehne erforderlich sondern ein Schnitt an der Innenseite des Kniegelenkes. Da die Semitendinosussehne deutlich schwächer ist als das normale vordere Kreuzband, muss sie gedoppelt werden oder sogar vierfach zusammengelegt werden, um eine ausreichende Reissfestigkeit zu erzielen.

Da die Semitendinosussehne nicht wie die Patellarsehne mit zwei kleinen Knochenblöckchen entnommen werden kann, somit die Verankerung auch nicht von Knochen zu Knochen erfolgen kann, sind relativ aufwendige Fixationsverfahren erforderlich, um diese Sehnen im Kniegelenk zu befestigen. Die zur Zeit gängigsten Methoden sind die Fixation mit der sog. Endobutton-Technik, wobei die Sehne an einem an der Aussenseite des Oberschenkelknochens befestigten Metallknopf aufgehängt wird. Eine weitere Technik ist die sog. Transfixationstechnik, wobei die Sehne im Oberschenkelknochen an einem Metallspint aufgehängt wird. Eine weitere Methode ist die Befestigung durch sog. Interferenzschrauben, wobei die Sehne durch Schrauben aus Titan oder resorbierbarem Kunststoff im Knochen festgeschraubt wird.

Ein Nachteil der Semitendinosustechnik besteht darin, dass immer relativ viel Fremdmaterial in das Knie eingebracht werden muss, um die Sehne sicher zu fixieren. Inwieweit diese Fixation auch über einen Zeitraum von mehreren Jahren wirklich stabil bleibt, ist zur Zeit noch unbekannt.

Eine weitere Möglichkeit, das vordere Kreuzband zu ersetzen, ist die Ersatzplastik mit der Quadrizepssehne. Hierbei wird ein Sehnenstreifen aus der Sehnen zwischen der Kniescheibe und der Oberschenkelmuskulatur entnommen. Bezüglich der Fixationstechnik treten ähnliche Probleme auf wie bei der Semitendinosussehne.

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Vor- und Nachteile der gängigen Operationstechniken

Durch die von uns eingesetzte Operationstechnik (Ligamentum Patellae, fixiert in der Press-Fit-Technik nach Hertel, kontrolliert mit der Quadrantenmethode nach Bernard) wird das ursprüngliche Kreuzband wieder anatomisch rekonstruiert.

Originales Kreuzband

Originales Kreuzband

Kreuzbandplastik

Kreuzbandplastik

Um Vor- und Nachteile der einzelnen Operationsverfahren einigermaßen abschätzen zu können, sollte man sich an folgende Kriterien halten:

  1. Entspricht das Transplantat in seiner Reißfestigkeit dem normalen Kreuzband?
  2. Entspricht das Transplantat in seiner Form der normalen Anatomie des Kreuzbandes?
  3. Ist die Fixation des Transplantates sicher, d.h. ist es gewährleistet, dass das Transplantat stabil im Knochen einheilt?
  4. Gibt es Langzeitergebnisse bei der jeweiligen Operationstechnik, d.h. wie sieht das Operationsergebnis nicht nur 1 Jahr nach der Operation sondern auch 10 Jahre nach der Operation aus?

Die Tabelle gibt einen Überblick anhand dieser Kriterien:

  1.
Reiß-
festigkeit
2.
Anatomische
Form
3.
Stabile
Fixation
4.
10-Jahres-
Ergebnisse
Patellarsehne mit Knochen-
blöcken, implantatfrei,
Press-Fit
Ja Ja Ja Ja
Semitendinosus-
sehne, einfach
Nein Nein Fraglich Nein
Semitendinosus-
sehne, doppelt
Fraglich Nein Fraglich Nein
Semitendinosus-
sehne, dreifach,
vierfach, mit
Gracilissehne
Ja Nein Fraglich Nein
Quadrizeps-
sehne
Ja Ja Fraglich Nein

 

Bei diesem Versuch, Kriterien aufzustellen, sollte man jedoch bedenken, dass der entscheidende Faktor der Operateur selbst ist. Unabhängig davon, welche Technik angewendet wird, hängt das Ergebnis in erster Linie von der Erfahrung des Operateurs ab. Die Operationsergebnisse bei den einzelnen Techniken sind bei weitem nicht so unterschiedlich wie die Operationsergebnisse zwischen einem erfahrenen und unerfahrenen Operateur.

Insofern sollte man vor dem Entschluss zu einer Operation die rein technischen Fragen noch um folgende Fragen ergänzen:

  1. Wer operiert mich?
  2. Seit wann praktiziert der Operateur sein jetziges Operationsverfahren?
  3. Wieviele Kreuzbandoperationen hat der Operateur bereits durchgeführt?
  4. Wird eine Qualitätskontrolle durchgeführt?
  5. Wie wurden die Operationsergebnisse kontrolliert?

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Allgemeine Probleme der Kreuzbandchirurgie

In den letzen 10 Jahren hat die Kreuzbandchirurgie eine rasante Entwicklung erlebt. Durch ein besseres Verständnis der anatomischen und funktionellen Zusammenhänge, durch geeignetere Transplantatwahl und eine stabilere Fixierungstechnik lassen sich mittlerweile in einem hohen Prozentsatz gute Ergebnisse erzielen. Entsprechend der sehr komplexen Funktion des vorderen Kreuzbandes ist jedoch auch seine Rekonstruktion komplex und bietet immer noch viele Fehlermöglichkeiten.

Unabhängig von der jeweils eingesetzten Operationstechnik und der Transplantatwahl besteht nach wie vor ein generelles Problem darin, die richtigen Ansatzstellen des Kreuzbandtransplantates mit der erforderlichen Präzision zu rekonstruieren.

Statistische und experimentelle Untersuchungen zur Fehleranalyse bei fehlgeschlagenen Kreuzbandoperationen haben gezeigt, daß in drei Viertel aller Fälle mit einem schlechten Operationsergebnis hierfür die falsche Platzierung des Kreuzbandtransplantates im Kniegelenk die Ursache war.

So führt ein fehlpositioniertes Kreuzband in Abhängigkeit von der Richtung der Fehlpositionierung entweder zu einer Beugehemmung oder Streckhemmung des Kniegelenkes, zu einer Auslockerung der Kreuzbandplastik oder sogar zu einem erneuten Riss der Kreuzbandplastik.

Entsprechend wichtig ist daher eine intraoperative Qualitätskontrolle. Hierzu wurde von Priv.-Doz. Dr. Bernard ein Verfahren (Quadrantenmethode) entwickelt, mit dem erstmals die genaue Position eines Kreuzbandtransplantates röntgenologisch bestimmt werden konnte.

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Qualitätskontrolle – Quadrantenmethode

Diagramm Quadrantenmethode

Diagramm Quadrantenmethode

Ein wesentlicher Bestandteil der Qualitätssicherung in der Kreuzbandchirurgie ist die Kontrolle der Platzierung des Kreuzbandtransplantates. Ein entsprechendes röntgenologisches Verfahren (Quadrantenmethode) wurde von Priv.-Doz. Dr. Bernard Ende der 90er Jahre entwickelt.

Anhand experimenteller Untersuchungen an Leichenknien wurde eine konstante Relation zwischen dem Ansatz des vorderen Kreuzbandes und den knöchernen Strukturen des Kniegelenkes ermittelt. Dadurch war es möglich, den Ansatz des vorderen Kreuzbandes, der selbst röntgenologisch nicht darstellbar ist, im Röntgenbild eindeutig zu identifizieren und somit exakt messbar und kontrollierbar zu machen. Aufgrund der mathematischen Beziehungen zwischen Kreuzbandinsertion und Kniekonturen wurde das Verfahren von Priv.-Doz. Dr. Bernard Quadrantenmethode genannt.

Inzwischen hat sich die Quadrantenmethode weltweit als Standardmethode zur Insertionskontrolle durchgesetzt. Von allen renommierten Kreuzbandchirurgen wird empfohlen, die Quadrantenmethode intraoperativ zur Qualitätssicherung einzusetzen. Mit diesem Verfahren ist es auch möglich, postoperativ festzustellen, ob ein Kreuzbandtransplantat richtig oder falsch eingesetzt wurde.

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Wie sieht die Nachbehandlung aus?

Am Op-Tag:
Aufstehen mit Gehstützen und Orthese (Kunststoffschiene) unter Teilbelastung (20 kg) des operierten Beines

1. – 14. Tag:
Aktives Muskeltraining, aktive Bewegungsübungen und passive Bewegungsübungen auf einer Motorschiene, Steigerung der Beweglichkeit bis zur vollen Streckung und auch individuellen Überstreckung, zunehmende Belastungssteigerung bis zur Vollbelastung. Übungen in der geschlossenen Bewegungskette (Kniebeugen, Beinpresse, Rudergerät, Treppensteiggerät, etc.) Am 14. Tag sollte die Streckung wieder seitengleich sein und die Beugung über 90° betragen, die Orthese und die Gehstützen werden weggelassen, das Bein wird voll belastet.

Ab 2. Woche:
Weiterführen der bisherigen Krankengymnastik. Zusätzlich propriozeptive Übungen (Balancetraining, Minitrampolin, einbeinige halbe Kniebeugen auf operierter Seite, etc.)

Ab 6. Woche:
Lauftraining, Jogging, Schwimmen, Radfahren

Ab 3. Monat:
Leistungssport möglich

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Nachuntersuchungsergebnisse

10–Jahresergebnisse nach Kreuzbandrekonstruktion mit Patellarsehne in Pressfit-Technik*
(*P.Hertel et.al., World Congress on Orthopedic Sports Trauma, 10.-13.4.2000, Queensland, Australien)

Diagramm Tegner-Activity-Level 10-Jahresergebnisse

Durchschnittl. Aktivitätsänderung*
(*Aktivitätsindex nach Tegner, 1985)

nachuntersucht:
47 von 71 Patienten
(Follow-up-Rate 66%),
operiert zwischen 1987-1989,
gewertet nach dem
IKDC*-Schema
(*International Knee Documentation Commitee)

Gruppeneinteilung:
A = normal, B = fast normal, C = abnormal, D = stark abnormal

Ergebnisse

Subjektive Beurteilung durch Patient 93% Gruppe A/B
Symptome (Schmerzfreiheit, Stabilität) 98% Gruppe A/B
Bewegungsausmaß Streckfähigkeit 91% Gruppe A/B
Bewegungsausmaß Beugefähigkeit 95% Gruppe A/B
Instrumenteller Stabilitätstest (KT1000) 100% Gruppe A/B
Funktioneller Stabilitätstest (Pivot-Shift) 93% Gruppe A/B
Arthrosezeichen (Gelenkspaltweite) 100% Gruppe A/B

 

2,5 – 7 Jahresergebnisse nach Kreuzbandrekonstruktion mit Patellarsehne in Pressfit-Technik*
(*Dissertation Villbrandt)

Diagramm Tegner-Activity-Level 2,5-7-Jahresergebnisse

Durchschnittl. Aktivitätsänderung*
(*Aktivitätsindex nach Tegner, 1985)

nachuntersucht:
111 von 134 Patienten (Follow up Rate 82%),
operiert 1987 – 1990,
gewertet nach dem IKDC*-Schema
(*International Knee Documentation Commitee)

Gruppeneinteilung:
A = normal, B = fast normal, C = abnormal, D = stark abnormal

Ergebnisse

Subjektive Beurteilung durch Patient 95% Gruppe A/B
Symptome (Schmerzfreiheit, Stabilität) 97% Gruppe A/B
Bewegungsausmaß Streckfähigkeit 99% Gruppe A/B
Bewegungsausmaß Beugefähigkeit 98% Gruppe A/B
Instrumenteller Stabilitätstest (KT1000) 99% Gruppe A/B
Funktioneller Stabilitätstest (Pivot-Shift) 97% Gruppe A/B

 

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Wissenschaftliche Veröffentlichungen von Dr. Bernard zum Thema Kreuzband

  • Lobenhoffer, P., Bernard, M., Agneskirchner, J.:
    Qualitätssicherung in der Kreuzbandchirurgie
    Arthroskopie 16: 202 – 208, (2003)
  • Bernard, M., Hertel, P., Hornung, H., Cierpinski, Th.:
    Femoral Insertion of the ACL: Radiographic Quadrant Method
    The American Journal of Knee Surgery 10,1: 14 - 22, (1997)
  • Bernard, M., Hertel, P.:
    Die intraoperative und postoperative Insertionskontrolle bei vorderen Kreuzbandplastiken
    Unfallchirurg 99: 332 - 340, (1996)
  • Hertel, P., Bernard, M.:
    Gegenwärtige Technik für den Ersatz des vorderen Kreuzbandes: Patellarsehne, Miniarthrotomie, schraubenlose Fixierung
    Hefte zu „Der Unfallchirurg“ 241, 439 - 446, (1994)
  • Hertel, P., Bernard, M.:
    Vordere Kreuzbandrupturen – primäre und sekundäre Operationsverfahren
    Hefte zu „Der Unfallchirurg“ 241: 737 - 748, (1994)
  • Tosch, U., Hertel, P., Bernard, M., Lais, E., Felix, R.:
    Gadolinium-DTPA gestützte MRT zur Beurteilung des Einheilens von autologen Ligamentum-patellae-Transplantaten als vorderer Kreuzbandersatzplastik
    Radiologe 33: 40-45, (1993)
  • Hertel, P., Bernard, M.:
    Methoden und Grenzen arthroskopischer Operationen am Knie- und Sprunggelenk
    in: Bundesärztekammer (Hrsg): Fortschritt und Fortbildung in der Medizin. Band 16, Deutscher Ärzteverlag, Köln, 1992
  • Hertel, P., Bernard, M., Lais, E., Gomez, F.:
    Ersatz des vorderen Kreuzbandes durch den medialen Anteil des Ligamentum patellae mit schraubenfreier stabiler Verankerung
    Hefte zur Unfallheilkunde 220 : 94 - 96, (1991)
  • Bernard, M., Hertel, P., Lais, E.:
    Die Genauigkeit der nichtinstrumentierten Innen-Außen-Bohrung bei der Positionierung des proximalen vorderen Kreuzbandansatzes
    Hefte zur Unfallheilkunde 212 : 457-458, (1990)
  • Bernard, M., Hertel, P., Lais, E., Gomez, F.:
    Die Rekonstruktion des proximalen vorderen Kreuzbandansatzes. Untersuchungen zur Genauigkeit einer nichtinstrumentierten Methode
    Unfallchirurg 93 : 565-569, (1990)
  • Hertel, P., Lais, E., Bernard, M.:
    Die optimale Therapie komplexer Bandverletzungen und ihre biomechanische Begründung
    Zent. bl. Chir. 114: 1489-1500, (1989)

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Wissenschaftliche Buchbeiträge von Dr. Bernard zum Thema Kreuzband

  • Hertel, P., Bernard, M.:
    Vordere Kreuzbandersatzplastik - Vorteile einer metallfreien offenen Press-Fit-Operationstechnik (Einschnittechnik) gegenüber einer arthroskopischen Unitunnel-Technik
    in: Kohn, D., Wirth, C.J. (Hrsg):
    Arthroskopische versus offene Operationen.
    Ferdinand Enke Verlag Stuttgart, 1994
  • Bernard, M., Hertel, P.:
    Ein radiologisches Meßverfahren zur intraoperativen und postoperativen Positionierungskontrolle der femoralen Insertion bei vorderen Kreuzbandplastiken
    in: Keller, H., Wuschech H., (Hrsg.):
    Aktueller Stand der Arthroskopie.
    Sympomed-Verlag München, 1998
  • Bernard, M.:
    Wie genau ist die roboterunterstützte vordere Kreuzbandersatzplastik mit dem CASPAR-System?
    in: Frenzel, G., Ahrendt, E., Wuschech, H., (Hrsg.):
    Innovationen in der Schulter-, Knie- und Sprunggelenkchirurgie.
    Sympomed-Verlag München, 2001

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Wissenschaftliche Vorträge von Dr. Bernard
zum Thema Kreuzband

  • Bernard, M.:
    Femoral ACL Insertion – Principles for Anatomical Tunnel Placement
    11th ESSKA 2000 Congress and 4th World Congress on Sports Trauma
    05.–08. Mai 2004, Athen, Griechenland
  • Bernard, M.:
    Update Technik Knie-Arthroskopie: Fehlinsertion
    67. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie
    11.–14. November 2003, Berlin
  • Bernard, M.:
    Principles and technical notes of ACL-graft placement
    4th Annual Conference of the Greek Arthroscopy Society
    20.–22. Juni 2003, Nafplion, Griechenland
  • Bernard, M.:
    Insertionskontrolle in der Kreuzbandchirurgie
    5. Bautzener Gelenksymposium
    24.–25. Oktober 2003, Bautzen
  • Bernard, M.:
    Ersatz des vorderen Kreuzbandes – Hamstringsehne oder Patellasehne. Ergebnisse und Sekundäroperationen
    65. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie,
    14.–17. November 2001, Berlin
  • Bernard, M.:
    Use of a robotic system for drill-hole positioning in ACL-surgery
    3rd Biennial Congress of the International Society of Arthroscopy, Knee Surgery and Orthopaedic Sports Medicine (ISAKOS),
    14.–18. Mai 2001, Montreux, Schweiz
  • Bernard, M.:
    Wie genau ist die roboterunterstützte vordere Kreuzbandplastik mit dem CASPAR-System?
    18. Erweitertes Berliner Arthroskopiesymposium mit Arthroskopieworkshop; 11.–14. Januar 2001, Oberwiesenthal
  • Bernard, M.:
    ACL-surgery with a computerized robot
    4th Advanced Arthroscopy Course (under the patronage of ESSKA), 07.–12. Januar 2001, Courmayeur, Italien
  • Bernard, M.:
    Roboterassistierter Ersatz des vorderen Kreuzbandes mit dem CASPAR-System
    Die Zukunft der Kreuzbandchirurgie – Mensch und Maschine,
    08.–09. Dezember 2000, Rastatt
  • Bernard, M.:
    Use of a robot for tunnel placement in ACL-surgery
    4th International Conference in Orthopaedics, Biomechanics and Sports Rehabilitation,
    01.–03. Dezember 2000 Assisi (Perugia), Italien
  • Bernard, M.:
    Robot-Assisted Tunnel Placement in ACL-Surgery
    9th Congress of the European Society of Sports Traumatology, Knee Surgery and Arthroscopy,
    16.–20. September 2000, London, UK
  • Bernard, M.:
    Robotic Assistance in ACL surgery
    4th Seminar in Arthroscopic Surgery and Sports Medicine & Annual Symposium of the Greek Association of Arthroscopy and Knee Surgery, 15.–17. Juni 2000, Ioannina, Griechenland
  • Bernard, M.:
    Roboterunterstützter VKB – Ersatz mit dem CASPAR – System
    Workshop Vordere Kreuzbandchirurgie, Pressfit und Präzision,
    02.–03. Juni 2000, Berlin
  • Bernard, M.:
    Radiologische Meßverfahren für die Tunnelposition
    Workshop Vordere Kreuzbandchirurgie, Pressfit und Präzision,
    02.–03. Juni 2000, Berlin
  • Bernard, M.: Bernard, M., Hertel, P.:
    Robot-Assisted Tunnel Placement in ACL-Surgery
    ACL–Study Group,
    20.–26. Mai 2000, Rhodos, Griechenland
  • Bernard, M.:
    Die Computersimulation des Kreuzbandverlaufs und die intraoperative Umsetzung mit einem Operationsroboter
    17. Erweitertes Berliner Arthroskopiesymposium mit Arthroskopieworkshop, 13.–16. Januar 2000, Oberwiesenthal
  • Bernard, M.:
    Ersatzplastik des vorderen Kreuzbandes mit CASPAR – Funktionsprinzip und erste klinische Erfahrungen
    63. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie,
    17.–20. November 1999, Berlin
  • Bernard, M.:
    Robot-Assisted Surgery of Knee and Hip Joint
    5th International Workshop of Computer Assisted Surgery & Rapid Prototyping in Medicine,
    14.–16. Oktober 1999, Erlangen
  • Bernard, M.:
    Roboterchirurgie mit CASPAR - State of the Art und zukünftige Indikationen
    116. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie,
    05.–10. April 1999, München
  • Bernard, M., Hertel, P.:
    Radiographic evaluation of the correct placement of the ACL substitute
    3nd Seminar of Arthroscopic Surgery and Sports Injuries,
    05.–06. Juni 1998, Ioannina, Griechenland
  • Bernard, M.:
    Komplikationen bei der vorderen Kreuzbandersatzplastik
    Fortbildungsveranstaltung: Vordere Kreuzbandruptur – heutige Konzepte und Perspektiven.
    Zentralkrankenhaus Reinkenheide,
    13. Dezember 1997, Bremerhaven
  • Bernard, M., Hertel, P.:
    Ein radiologisches Messverfahren zur intraoperativen und postoperativen Positionierungskontrolle der femoralen Insertion bei vorderen Kreuzbandplastiken
    14. Erweiterter Berliner Arthroskopieworkshop gemeinsam mit dem 5. Chemnitzer Arthroskopiesymposium,
    16.–19. Januar 1997, Oberwiesenthal
  • Bernard, M.:
    Postoperative Control of Femoral ACL-Graft Insertion
    2nd Seminar of Arthroscopic Surgery and Sports Injuries,
    22.–24. September 1996, Ioannina, Griechenland
  • Bernard, M., Hertel, P., Hornung, H.:
    A Fluoroscopic Method For Intraoperative And Postoperative Control Of ACL-Positioning – Proximal Insertion
    Combined Congress of the International Arthroscopy Association and the International Society of the Knee,
    27.–31. Mai 1995, Hong Kong
  • Bernard, M.:
    Isometry testing during ACL-surgery
    Arthroscopic Surgery Seminar,
    30. März – 01. April 1995, University of Ioannina, Griechenland
  • Bernard, M., Hertel, P.:
    Vorderer Kreuzbandersatz mit Patellarsehnentransplantat in der Pressfit – Technik (Methode und Ergebnisse)
    Ärztekammer Hamburg - Sonderveranstaltung,
    02. November 1994, Hamburg
  • Hertel, P., Bernard, M.:
    Stability of Bone-Ligament-Bone-Transplants in Reconstruction of the ACL. Experimental and Clinical Data without Using Fixation Screws
    1. Congrès Européen d`Orthopédie,
    20.–23. April 1993, Paris
  • Bernard, M., Hertel, P., Tepe, H., Georgoulis, A.:
    Isometric placement of substitutes for the anterior cruciate ligament without positioners or tensiometers – experimental and clinical results
    First World Congress of Sports Trauma,
    25.–29. Mai 1992, Palma de Mallorcatext
  • Bernard, M., Hertel, P., Lais, E., Gomez, F.:
    Kreuzbandplastik mit Patellarsehnendrittel – schraubenfreie und übungsstabile Implantationstechnik
    8. Kongress der Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Arthroskopie, 11./12. Oktober 1991, Berlin
  • Bernard, M., Hertel, P., Georgoulis, A., Tepe, H.:
    Treffsicherheit der proximalen Insertion beim vorderen Kreuzbandersatz ohne Zielgeräte – experimentelle und klinische Ergebnisse
    8. Kongress der Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Arthroskopie, 11./12. Oktober 1991, Berlin
  • Bernard, M,. Hertel, P., Lais, E., Gomez, F.M.:
    Neue Technik zur anatomischen, schraubenfreien, übungsstabilen Rekonstruktion des vorderen Kreuzbandes – Kreuzbandplastik nach HERTEL
    5. Deutsch-Österreichisch-Schweizerische Unfalltagung,
    21.–25. Mai 1991, Wien
  • Bernard, M., Hertel, P.:
    Press-fit Technik zum stabilen schraubenfreien autologen Ersatz des vorderen Kreuzbandes durch mediales Ligamentum patellae
    7. Kongress der Deutschsprachigen Arbeitsgemeinschaft für Arthroskopie, 2./3. November 1990, Wien
  • Bernard, M.:
    The proximal femoral insertion of the bone-ligament-bone ACL transplant - clinical safety
    ESKA/AOSSM-Meeting, 18. Juni 1990, Berlin
  • Bernard, M., Hertel, P., Lais, E.:
    Die Genauigkeit der nichtinstrumentierten Innen-Außen-Bohrung bei der Positionierung des proximalen vorderen Kreuzbandansatzes
    53. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Unfallheilkunde,
    22.-25. November 1989, Berlin

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Informationen
Kreuzband

Op-Technik
Ligamentum Patellae in Doppel-Pressfit-Technik, Implantat- und Schraubenfrei

Op-Anzahl
weit über 1.500 Kreuzband-Operationen (PD Dr. Bernard)

Infektionsrate
0%

Stabilitätsquote
98%

Stationärer Aufenthalt
ca. 3 - 4 Tage

Vollbelastung
nach 2 Wochen

Gehstütze, Orthese
für 2 Wochen

Joggen, Radfahren
nach 6 Wochen

Arbeitsunfähigkeit
ca. 2–3 Wochen
(sitzende Tätigkeit)