



Qualitätsmanagement
nach DIN EN ISO 9001:2000
Kniescheibe
Die Kniescheibe (Patella) überträgt als exponiertester Teil des Kniegelenkes die Kraft des Oberschenkelmuskels in jeder Beuge- und Rotationsstellung auf den Unterschenkel. Um diese Aufgabe zu erfüllen, muss die Kniescheibe sehr beweglich sein, gleichzeitig stabil im Gelenk geführt werden und hohen Druck- und Zugkräften schmerzfrei standhalten.
Die Balance dieser unterschiedlichen Funktionen kann durch viele Faktoren gestört werden. Als auslösende Ursache kommen nicht nur Unfälle, wie z.B. Verrenkungen der Kniescheibe in Frage, sondern auch chronische Instabilitäten, Fehlbelastungen des Knorpels, Veränderungen der normalen Gleitbahn der Kniescheibe (Patella) und anatomische Normvarianten.
Während die akuten Verletzungen der Kniescheibe meist rasch diagnostiziert und behandelt werden können, bedarf es bei chronischen Schädigungen oder unklaren Schmerzzuständen oft einer sehr subtilen und aufwändigen Diagnostik. Auch die modernen bildgebenden Verfahren liefern hierbei nicht immer eindeutige Ergebnisse.
Sowohl bei der Interpretation der diagnostischen Ergebnisse als auch der Auswahl der adäquaten Therapie kommt daher der subjektiven ärztlichen Erfahrung eine besonders große Bedeutung zu.
Informationen
Kniescheibe
Arthroskopische
Op-Techniken
Retinakulumnaht
Laterales release
Plicaresektion
Stationärer Aufenthalt
ca. 1 Tag
Vollbelastung
Sofort
Minimalinvasive
offene Op-Techniken
Versetzung des Patellarsehnenansatzes
(Op nach Elmslie)
Retinakulumplastik
Stationärer Aufenthalt
ca. 2–3 Tage
Vollbelastung
Sofort (mit Orthese)
Arbeitsunfähigkeit
ca. 1 Woche
(abhängig von der Tätigkeit)