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Instabilitäten

Wenn anlagebedingt oder durch Unfall das Schultergelenk ausgekugelt ist, so kann dies zu andauernden Instabilitäten der Schulter führen. Daher ist es beim erstmaligen Ausrenken der Schulter wichtig, dass das Ausmaß der Schädigung durch genaue Untersuchung und bildgebende Diagnostik abgeschätzt wird. Auf Basis dieser Informationen wird dann entschieden, ob konservativ durch Physiotherapie oder operativ behandelt wird.

Rekonstruktion der Gelenkkapsel

Falls mehrere Ausrenkungen auftreten, haben sich operative Maßnahmen als die wirkungsvollste Therapie von Schulter-Instabilitäten erwiesen. Bei der Operation werden die geschädigten Teile der Gelenkkapsel rekonstruiert, so dass der Oberarmkopf wieder ausreichend Halt in der Gelenkpfanne findet.

Schulter-chirurgische Verfahren

Da die Schulter-Chirurgie in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Verfahren bei Schulter-Instabilitäten hervorgebracht hat, ist es besonders wichtig, die verfügbaren Möglichkeiten zu kennen und diese gezielt einzusetzen. Hierbei ist genau abzuwägen, wann konservative, wann arthroskopische und wann offene Verfahren am ehesten zum gewünschten Erfolg führen. Darüber hinaus ist von Bedeutung, nur Verfahren einzusetzen, die wissenschaftlichen Bestand haben und über einen ausreichend langen Zeitraum gute Nachuntersuchungsergebnisse vorweisen können.

Diese Zuverlässigkeit in der Auswahl der richtigen Methode bei Schulter-Instabilitäten ist nur möglich durch eine lange praktische Erfahrung in der Schulter-Chirurgie und durch die Beherrschung einer großen Bandbreite operativer Verfahren in Verbindung mit einer weitreichenden Kenntnis des Wissenschaftsstands.

Priv.-Doz. Dr. Bernard hat sich in den letzten 15 Jahren durch eine Vielzahl von Schulter-Operationen und durch Vorträge zu diesem Thema einen hervorragenden Ruf für moderne Behandlung von Schulter-Instabilitäten erworben.

 

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Informationen
Instabilitäten

Op-Technik
Arthroskopische oder minimalinvasive Rekonstruktion des Kapsel-Labrum-Komplexes

Op-Anzahl
ca. 700 Schulteroperationen
(PD Dr. Bernard)

Komplikationsrate
0,5%

Stationärer Aufenthalt
ca. 2 Tage

Arbeitsunfähigkeit
ca. 1–6 Wochen
(abhängig von der Tätigkeit)